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Das Mädchen

Das Mädchen gegenüber von mir blickt traurig.
Ihre Augen sind leer.
Früher konnte man das Glück in ihnen funkeln sehen.
Ihre Haut wirkt blass.
Sie presst ihre trockenen Lippen zusammen.
Sie will schreien.
Sie fängt an zu zittern, zu beben.
Sie schaut mich an.
Und plötzlich rollt eine Träne über ihr Gesicht.
Ich strecke meine Hand nach ihr aus.
WILL das Mädchen streicheln.
Doch das einzige was ich berühre,
ist der kalte Spiegel gegenüber von mir.

gefangen

Ein Blick.
Ein Gefühl.
Jeden Tag das gleiche Spiel.
Ein Schrei:
Ich will sterben.
Nicht mehr leben auf Erden.
Gehen - wohin auch immer.
Nur raus aus diesem Zimmer.
Raus aus dieser Welt.
Wo mich ohne hin nichts mehr hällt.
Doch ich bin gefangen in dieser Welt,
wo keiner sieht wie schlecht es mir geht.
Und ich kann nicht mehr lachen und nicht weinen.
Nicht lieben und nicht hassen und mich nicht mehr spüren.
Doch irgendwo brennt noch ein Licht und solange
dieses nicht erlicht, bin ich gefangen in dieser Welt. 

Warum

Warum bin ich jetzt traurig?
Warum kommt dieses Gefühl?
Ich verstehe es nicht ...
Vorhin habe ich doch noch gelacht.
Ich war glücklich, fühlte mich
leicht und frei.
Hab mir im Spiegel ein Lächeln geschenkt.
Ich verstehe es nicht ...
Jetzt ist es dunkel um mich herum.
Ich spüre mein Herz deutlich
und ich spüre Schmerz.
Ich liege allein da.
Mit offenen Augen stare ich ins Leere.
Und plötzlich spüre ich,
wie meine Augen feucht geworden sind.
Da bricht es aus mir heraus.
Ich weine bittere Tränen.
Ich schluchze.
Ich verstehe es nicht ...
Ich kann nicht mehr aufhören zu weinen.
Es ist wie eine Erlösung.
Doch ich will nicht,
dass jemand meine Tränen sieht.
Ich verstehe es nicht ...
Warum kann ich nicht glücklich bleiben?
Ich wollte doch, dass dieses schöne Gefühl
nie verschwindet.

 

Manchmal

Manchmal kommt die Angst, alles dunkel nirgends Licht.
Manchmal kommen Fragen, ich bin verwirrt, verstehe nichts.
Manchmal kommt der Schmerz, tief verschlossen und so kühl.
Manchmal kommt die Wut, nur noch Ohnmacht, kein Gefühl.
Und ganz heimlich kommen Tränen,kann keiner sehen wie so oft.
Und gan plötzlich kommt der Tod, ohne Zeichen, unverhofft.

 

Hunger

Ich fühl mich leer.
Mein Körper fühlt sichsoleer an.
Meine schweren Beine berühren den Boden.
Ich atme tief durch.
Mein Körper schreit nach Essen
und meine Seele schreit nach Liebe.
Ich habe Hunger.
Hunger auf Liebe.
Doch das merk ich nicht.
Ich giere nach Essen,
um die Leere in mir auszufüllen.
Doch das gelingt nicht.
Ich schaue in den Spiegel
und beschimpfe mich.
Ich bin fett.
Fett und hässlich.
Und ich will das ändern.
Doch es geht nur,
wenn ich aufs Essen verzichte.
Es ist mein Feind.
Es macht mich kaputt und einsam.
Und wenn ich mal versage,
und wieder wahllos in mich reinstopfe,
weil ich diese schreckliche Leere nicht mehr ertrage,
muss ich es sofort wieder in Ordnung bringen.
Ich muss zur Toilette gehen,
und diese schreckliche Last wieder loswerden.
Dann fühl ich mich wieder besser.
Doch der Hunger ist noch immer da.
Der Hunger nach Liebe und Leben.

 

Hass
von Julie

Hasserfüllt schaue ich in den Spiegel,
sehe etwas, was sich normalerweise Körper nennt?
Soll das etwa mein Körper sein?
Ja, es ist mein Körper,
fett und ekelhaft schaut er mir aus dem Spiegel entgegen.

Hass erfüllt meine kranke Seele.
Warum muss ich in diesem unförmigen Ding namens Körper leben?
Ich verstehe die Welt nicht mehr ...
Mit jedem Tag und Bissen wird der Hass stärker,
infiziert mich wie eine Krankheit.




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